Unter der Schirmherrschaft der Euregio wollen die drei Volksanwältinnen aus Tirol, Südtirol und Trentino ein grenzüberschreitendes Netzwerk aufbauen. Von der künftigen Vernetzung der Volksanwaltschaften erwartet man sich neue Impulse, den Herausforderungen der Zeit im Wandel besser gewachsen zu sein und insbesondere das Beschwerdemanagement zu verbessern. Allein in den letzten zwei Jahren sei speziell in Südtirol der Anteil an Beratungen um rund ein Drittel angewachsen, so Südtirols Volksanwältin Gabriele Morandell. Das Gerechtigkeit- bzw. im negativen Fall das Unrechtempfinden der Menschen sei gestiegen.

Das Land hat ein Drittel der insgesamt 136 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung bereits zweckgebunden. 65 Millionen Euro fließen demnach in 88 Projekte zugunsten von Wachstum und Beschäftigung. Zu den Projekten zählen beispielsweise die beiden Mobilitätszentren in Brixen und Bruneck, die mit insgesamt 15 Millionen gefördert werden, wie auch die zahlreichen Glasfaseranbindungen in Gewerbegebieten, die Innovation in Unternehmen aber auch ein Gesamtkonzept für ein Daten- und Fahrgast-Informationssystem für den öffentlichen Nachverkehr.


Am 30. Mai wird in den Schulmensen in Bozen die Arbeit niedergelegt. Wie die Gewerkschaft SGB/CISL mitteilt, habe die starke Streikbeteiligung vom 31. März die Arbeitgeberseite nicht zum Einlenken gebracht und zu keiner Einigung in Bezug auf die Erneuerung des Kollektivvertrags geführt. Diese steht nun bereits seit 46 Monaten aus. Deshalb ist nun für Dienstag, den 30. Mai ein weiterer Streik ausgerufen worden. Zudem findet in Bozen am Musterplatz von 9 bis 12 Uhr eine Kundgebung statt.