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Gut ein Jahr nach dem Zugunglück von Brixen hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen. Neun Personen droht eine Anklage wegen fahrlässigen Auslösens eines Zugunglücks, fahrlässiger Tötung und schwerer fahrlässiger Körperverletzung. Ein Bauzug war am 25. April 2017 ungebremst in eine Baustelle gefahren, dabei verloren zwei Arbeiter ihr Leben. Die Gutachter haben nun fahrlässiges Verhalten der Verantwortlichen der Bahn als auch der mit den Arbeiten beauftragen Baufirma festgestellt. Demnach sollen zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen nicht getroffen worden sein, außerdem versagten die Bremsen des tonnenschweren Bauzugs.

 

Agrarlandesrat Landesrat Schuler hat einen unabhängigen Expertenrat eingerichtet, der ihm in agrarpolitischen Zukunftsfragen beratend zur Seite stehen soll. Der Landesrat kann zwar mit dem Versuchszentrum Laimburg und anderen Forschungseinrichtungen wie der Uni Bozen und dem Eurac Insitut bereits auf wissenschaftliche Expertisen bei der Bewertung und Entwicklung von politisch ausgerichteten Strategien zurückgreifen, um das Blickfeld zu erweitern ist nun auch ein Expertenrat eingesetzt worden. Dieser wird sich nun im August konstituieren. Zusammensetzen wird er sich aus fünf renommierten Experten aus dem In- und Ausland zusammen und soll sich mindestens einmal pro Jahr treffen.

 

Der Leiter der Abteilung Rehabilitation am Krankenhaus Sterzing, Wolfgang Notdurfter hat auf die Notwendigkeit eines Ausbaus seiner Abteilung hingewiesen. Diese verfügt derzeit über 21 Betten und soll auf insgesamt 40 Betten erweitert werden. Die Unterbringung auf der Neurorehabilitation ist hauptsächlich für Patienten mit schweren erworbenen Hirnschädigungen mit hoher Komplexität in der ersten, frühen subakuten Phase reserviert. Je nach Bettenverfügbarkeit können auch Patienten mit anderen neurologischen Krankheitsbildern berücksichtigt werden. Laut Notdurfter sei auch eine Personalaufstockung notwendig.